Vor-Ort-Termin am Schwärzesee in Eberswalde

Suche nach Kompromiss für gesperrten Parkplatz

Jens Koeppen im Gespräch vor Ort.  | Foto: Peter Hans Horn
Jens Koeppen im Gespräch vor Ort. | Foto: Peter Hans Horn
Oft werde ich als Wahlkreisabgeordneter zu Themen angesprochen, die keinen bundespolitischen Hintergrund haben. Hier übernehme ich dann oftmals die Moderatorenrolle. So auch beim Zugang zum Schwärzesee, einem beliebten Naherholungsgewässer, dass nicht nur viele Eberswalder gerne nutzen. Der See ist mit seinen drei Badestellen seit Generationen ein beliebtes stadtnahes Badegewässer.

Jetzt wurde auf Beschluss der Stadt Eberswalde der Parkplatz am Schwärzesee gesperrt und soll renaturiert werden. Damit ist es für viele, besonders ältere Badegäste nicht mehr ohne weiteres möglich ihren See zu nutzen.




Fotos: © Jens Koeppen

Der Grund der Sperrung ist offensichtlich, dass es in der Vergangenheit immer wieder von auswärtigen „Campingfreunden“ zu unerlaubtem Campen, Zelten, Lagerfeuern und Müllablagerungen kam. Allerdings gibt es dafür klare Regeln und bei Verstoß auch drastische Bußgelder bis zu 5.000 Euro. Da hat der Staat für die Einhaltung von Ordnung, Sauberkeit und Brandschutz zu sorgen. Vor den Ordnungswidrigkeiten der Wildcamper und Umweltverschmutzer einzuknicken und besser gleich den Zugang zu sperren, halte ich für ein klares Verwaltungsversagen und Kapitulation vor den Umweltsündern. Hier geht die Verwaltung den Weg des geringsten Widerstandes, worunter die einheimische Bevölkerung jetzt zu leiden hat.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es andere Wege gibt. Die gilt es mit der Stadtverwaltung Eberswalde, dem Ordnungsamt, der Polizei, dem Landkreis und der Försterei auszuloten. Ich setze hier auf die Vernunft im Sinne der Eberswalder Naturfreunde und lade zeitnah zu einem runden Tisch ein.

Jens Koeppen, Mitglied des Deutschen Bundestages

 

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