Politik trifft Wirtschaft

Besuch im DB Fahrzeuginstandhaltung Eberswalde

Danko Jur, Jens Koeppen , ein Mitarbeiter des DB-Werks und Wolfgang Stepanek (v.l.n.r.) beim Rundgang
Danko Jur, Jens Koeppen , ein Mitarbeiter des DB-Werks und Wolfgang Stepanek (v.l.n.r.) beim Rundgang
Großer Bahnhof im DB Instandhaltungswerk Eberswalde. Unter dem Motto „Politik trifft Wirtschaft" besuchte eine Delegation politischer Vertreter am 10. Dezember 2013 einen der größten Arbeitgeber der Stadt Eberswalde.

CDU Bundestagsabgeordneter und Initiator des Unternehmensbesuches Jens Koeppen; Bürgermeister Friedhelm Boginski; Vize-Landrat Carsten Bockhardt; Danko Jur, CDU Kreisfraktionsvorsitzender und Rüdiger Thunemann, Geschäftsführer der Barnimer Wito GmbH, trafen sich Dienstagmorgen zunächst zum Gespräch mit der Werkleitung.

Wolfgang Stepanek, seit drei Jahren Werkleiter am Standort, präsentierte den Gästen aus Politik und Wirtschaft das Unternehmen. Mit knapp 500 Beschäftigen und einem Jahresumsatz von ca. 70 Millionen steht das Werk auf grundsoliden Füßen und punktet vor allem mit Produktivität und Qualität bei seinen Kunden. Ständige Optimierungsbestrebungen bei der DB Fahrzeuginstandhaltung drängen jedoch auch das DB Werk in Eberswalde dazu, neue Kunden zu akquirieren und neue Geschäftsfelder zu entwickeln. Die Anwesenden verabredeten hier bereits konkrete Unterstützung bei den zukünftigen Vorhaben der Werkleitung im kommenden Jahr.

 

Beim Werkrundgang bekamen die Gäste einen Eindruck der Bandbreite des Leistungsspektrums des Werkes. Innerhalb des Systembereiches Schienengüterverkehr hat sich das DB Werk in Eberswalde auf mehrere Bereiche spezialisiert: die Radsatz- und Drehgestellaufarbeitung (Fertigung von 15.000 Radsätzen im Jahr), die Zug- und Stoßapparateaufarbeitung (Fertigung von 18.000 Puffern im Jahr) sowie die Revision und schwere Güterwageninstandhaltung, der Umbau und die Modernisierung von Güterwagen und nicht zu Letzt auch die Komponentenaufarbeitung. Als großes Logistikzentrum verfügt das Werk darüber hinaus über einen Bestand von 5000 Materialsorten, mit denen über 100 Kunden beliefert werden.

Bei der abschließenden Gesprächsrunde zusammen mit dem Betriebsrat und Vertretern der Belegschaft verdeutlichte der Abgeordnete Jens Koeppen noch einmal das Hauptanliegen des Besuches: „Das Werk Eberswalde ist die wichtigste Säule der Industriestadt Eberswalde. Wir werden alle dafür sorgen, dass der Standort hier in seiner Stabilität erhalten bleibt." Eberswaldes Stadtoberhaupt Friedhelm Boginski stimmte dem zu und fügte hinzu: „Wir alle sind heute hier, um gemeinsam die gute Arbeit des Werkes zu würdigen und den Standort Eberswalde in den Mittelpunkt zu rücken."

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